| Das
vietnamesische Teehaus
Chén Chè ist
die neueste Bereicherung an Lokalitäten für Teetrinker in Berlin. Das sehr unscheinbare Hintergebäude in der Rosenthaler Straße 13 in Berlin Mitte birgt eine Perle an Ambiente und kulinarischen Genüssen. Das Erdgeschoss, mit zusätzlichen Sitzmöglichkeiten sowohl im Hof wie im rückwärtigen Bambusgarten, zeichnet sich durch hohe Räumlichkeiten und klassische Möblierung aus. An quadratischen oder langgestreckten Tischen wird all das serviert, was ein ostasiatisches Teehaus zu bieten hat: Eine schöne Auswahl an Dim Sun sowie eine Tageskarte mit Hauptgerichten, die im traditionellen Tonkochtopf oder vietnamesischer Craquelé-Keramik auf den Tisch kommen. Dazu eine feine Auswahl an süßen Köstlichkeiten, alle nach authentischen vietnamesischen Rezepten. Das ist spannend. Ebenso, was den Tee anbelangt. Das Chén Chè Teehaus legt hier den Schwerpunkt auf reine Blüten- und Früchtetees, beispielsweise einen Ingwertee mit Limette, einen Bittermelonentee oder einen Chrysanthementee. An klassischen Tees wird ein Bio-Sencha, ein Jasmintee sowie ein Pu Erh serviert. Bei schlechtem Wetter sorgt das schön gestaltete Obergeschoss für ausreichend Platz. Summa summarum: Ein sehr stimmungsvoller Ort zum Teetrinken inmitten des Trubels von Berlin. Öffnungszeiten: Täglich von 12-24 Uhr www.chenche-berlin.de |
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Öffnungszeiten: Mo-Fr 10:00 - 19:00 Uhr |
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| Die Tadschikische Teestube ist für Uneingeweihte kaum zu finden. 1974 wurde die Inneneinrichtung des Sowjetischen Pavillons nach Beendigung der Leipziger Messe an die "Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft" weitergereicht. Die integrierte das ungewöhnliche Geschenk in ihre Räumlichkeiten im 1. Stock des Palais am Festungsgraben (Hinter der Neuen Wache, Unter den Linden). Einige Jahre nach der Auflösung der Gesellschaft wurden die Räumlichkeiten dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und das ist gut so. Denn hier bietet das Teetrinken viele Überraschungen. Im Dämmerlicht lagert man zwischen Sandelholzsäulen auf Teppichen und dicken Sitzkissen um niedrige Teetische herum und hat bei der Teekarte die Qual der Wahl: Die Auswahl ist reichhaltig und phantasievoll, so wird auch ein "Beduinentee" mit Minze, eine "Kanadische Spezialität" mit Ahornsirup und eine "Russische Teezeremonie" mit Wodka und eingelegten Rosinen angeboten. Sogar eine original Samowar-Teerunde (mit Holzkohle - nicht elektrisch!) ist ab 20 Personen vorbestellbar. Das Ganze wird durch eine schöne kleine Speisekarte abgerundet, deren Schwerpunkt ebenfalls auf russischen Spezialitäten liegt. Das ist spannend. Eine Reservierung ist im Hinblick auf die wenigen Plätze immer sinnvoll. |
Öffnungszeiten: |
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| Café im Literaturhaus. Man glaubt es kaum: Nur wenige
Schritte entfernt vom quirligen Ku'damm befindet sich eine Oase der Ruhe.
Und eine sehr stilvolle dazu! Umgeben vom Grün einer Gründerzeitvilla
hat sich das Berliner Literaturhaus hier eingerichtet, mit einer
Buchhandlung im Souterrain und: Einem feinen Café auf der Belle Étage! Vor allem sein Wintergarten ist da ein Ort zum Träumen: Im Sommer
spendet ein großer Baum seinen kühlenden Schatten und im Winter blickt
man melancholisch zum Glasdach hinaus. Zwei Grüntees sind im Angebot
(leider hat man den aromatischen vietnamesischen vor kurzem durch einen
Sencha ersetzt), dazu Darjeeling und
Earl Grey, und selbstverständlich wird alles als loser Tee frisch aufgebrüht.
In Verbindung mit einer feinen Speisekarte ist hier einer meiner
Lieblingsplätze im
Moloch Berlin: Schreiben, lesen - das Leben genießen. Was wollen wir
mehr! (Aktuelle Informationen unter www.literaturhaus-berlin.de) |
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Café
Einstein. Einst diente es als
Fabrikanten-Villa, dann als luxuriöses Spielcasino und in den 20er Jahren
schließlich als Wohndomizil des UfA-Stummfilmstars Henny Porten: Das
heutige Stammhaus des Café Einstein in der Kurfürstenstraße Nr. 58.
Unter all den Berliner Cafés findet sich nur noch hier Raum und Weite
und jene altehrwürdige Caféhaustradition, wie man sie von Wien und Paris her kennt.
Vier große miteinander verbundene Räume mit Lederbänken und
Marmortischen bilden ein großzügiges Ambiente unter Stuck und
Spiegelwänden. Gespeist wird im getäfelten Séparée und für den Sommer steht hinter dem Haus noch ein
großer Garten zur Verfügung. Ein Ort zum Wohlfühlen -
eindeutig das schönste Kaffeehaus in Berlin. |
| Am
Potsdamer Platz ist die Tea-Lounge des Hotels Ritz-Carlton den ganzen Tag über geöffnet. Auf bequemen Sofas und in schweren Fauteuils kann man im abgeschirmten hinteren Bereich des Erdgeschosses unter einer großen Auswahl von Ronnefeldt-Tees wählen. Unter den Grüntees sind ein Gyokuro und der Formosa Pi Lo Chun erwähnenswert, unter den Schwarztees die Darjeelings. Zwischen akantusgeschmückten Säulen und Palmen ist man hier dem Trubel der Umgebung enthoben. Nachmittags von 14:00 - 18:00 Uhr wird der Classic Afternoon Tea serviert: Zum gewählten Tee werden herzhafte oder süße Kleinigkeiten auf einer Etagere gereicht. Richtig oppulent gerät das Ganze samstags, wenn ein "Schokoladen Afternoon Tea" angeboten wird. Zur befriedigend großen 1-Liter-Teekanne wird von den Patissiers des Hotels dann ein Aufsehen erregendes Buffet mit lauter Raffinessen geboten, auf denen die Maîtres Chocolatier Auge und Gaumen mit hinreißenden Kompositionen verführen. Confiserie vom Feinsten! Und obwohl ich als Schokoholic in Sachen Schokolade schon weit herumgekommen bin, kann ich versichern: Noch nirgendwo habe ich eine bessere Tarte au Chocolat gegessen. Volle vier Stunden kann man hier in Muße seinen Gelüsten frönen - und es wird bestimmt nicht langweilig! Für das normale Kännchen Tee werden 9 € berechnet. Den Classic Afternoon Tea bietet man für 20 € pro Person und für das Buffet des "Schokoladen Afternoon Tea" werden 32 € erhoben. Zu Recht. (Aktuelle Informationen unter www.RitzCarlton.com) |
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"Das
Adlon" - damit ist eigentlich alles gesagt. 1907 erfüllte sich der Berliner
Hotelier Lorenz Adlon seinen Traum vom eigenen First-Class-Hotel und schuf damit
das schönste und luxuriöseste Hotel seiner
Zeit. So
luxuriös, dass selbst Kaiser Wilhelm II. von seinem nahe gelegenen Stadtschloss
regelmäßig zu Besuch kam. Doch wo einst Europas Könige abstiegen, der Zar eine Suite
belegte und sich Rockefeller und der Maharadscha von Patiala vergnügten - es ist nicht
mehr. In den letzten Kriegstagen 1945 ausgebrannt und der verbliebene Rest zu DDR-Zeiten
abgerissen, erhebt sich das heutige Adlon zwar mit historischer Fassade am
gleichen Platz, hat ansonsten aber nichts mehr mit seinem Vorgänger gemein. Der
"Glanz von damals" ist dahin, die neue Lobby zwar weitläufig aber doch
eher nüchtern-modern, daran ändern auch
eine vergoldete Glaskuppel, Harfenklang und der
Pianist am Steinway-Flügel nichts. Auch die beiden schönen Wintergärten
stehen leider nach wie vor nur für interne Festlichkeiten zur
Verfügung. Doch der Tee ist trinkbar und verdient Erwähnung. Elf Sorten
Ronnefeldt-Tee werden mit einem zusätzlichen Kännchen heißen Wasser und
Konfekt angeboten. Für 11,50 € findet sich da unter anderem ein guter Darjeeling (Jungpana Second Flush) und ein edler Gyokuro. Und noch etwas findet sich bei diesen Preisen immer: Ein freier
Tisch. |
| Bei
Tee Tea Thé
in der Goltzstraße in Schöneberg handelt es sich um einen Teesalon mit Teegeschäft,
der jeden Tag ein Frühstücks- und Brunch-Buffet
bietet. In dem größeren
Raum zur Straße oder im kleineren
rückwärtigen, der mit Korbstühlen
ausgestattet ist, findet sich immer ein Platz. Das Teegeschäft besteht seit 1997 und wird von den Inhabern
Robert Scholz und Frank Steiger geleitet. Schwerpunkt des Teeangebots bildet die vollständige
Produktpalette von Ronnefeldt, dazu Grüntees der japanischen Firmen
Kyoko und Keiko, sowie Schwarztees von Pure-Tea und Dethlefsen&Balk
aus Hamburg. Insgesamt werden so rund 75 Schwarztees und 35 Grüntees
angeboten, die auch alle im Ausschank sind. Öffnungszeiten: Mo - Sa 9:00 - 20:00 So 10:00 - 20:00 |
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