2017
Elisabeth Philips-Slavkoff
Jing Wang


Elisabeth Philips-Slavkoff (*1950). Kunsthistorikerin und Künstlerin.
Jing Wang. Geboren in der der Inneren Mongolei (VR China). Habilitation 2014 zur ao.-Univ. Professorin für Germanistik an der Beijing Foreign Studies University. Von
 2009-2014 Co-Direktorin das Konfuzius-Institut an der Universität Wien.  Übersetzerin, Herausgeberin und Autorin.


Die Weisheit des Laozi
Eine illustrierte Nachdichtung des Dao De Jing
BACOPA
Verlag, A - Schiedlberg
(unpaginiert)
ISBN 978-3-903071-44-5
(Übertragung: Jing Wang ; Illustrationen: Elisabeth Philips-Slavkoff)


 

 
          "Auf die Bitte meiner langjährigen Schülerin Dr. Philips-Slavkoff hin, ob ich mit ihr das Dao De Jing im chinesischen Original studieren kann, wurde eine 'penible' Auseinandersetzung, und eine schöne Zusammenarbeit zwischen einer deutsch-sprachigen und des Chinesischen kundigen Künstlerin und einer chinesischen Germanistin, mit dem Ergebnis einer Koproduktion aus beiden Kulturkreisen.
          Wir merkten beide, dass die erhältlichen Übersetzungen in westliche Sprachen oft schwer verständlich sind, weil sich Übersetzer sehr an die Wortebene (im Sinne westlicher Sprachwissenschaft) festgehalten haben. Im Vergleich dazu haben wir versucht, auch die 'Zeichenebene' mit einzubinden, da Chinesisch bekanntlich eine 'Bildsprache' ist.
          Wenn der aus meiner Sicht unerreichbaren Übersetzung von Richard Wilhelm ins Deutsche neben vielen anderen noch eine eigene folgt, so aus der Motivation heraus, das zeitgenössische Denken in den Text einfließen zu lassen.
          Rätselhaftigkeit und Mehrdeutigkeit des Altchinesischen verleiten natürlich zu künstlerischen Freiheiten. So haben wir - vom chinesischen Text ausgehend - zweifelhafte Passagen mit den besten Übersetzungen in westliche Sprachen bzw. ins moderne Chinesisch verglichen. Die letztliche Entscheidung über die Wiedergabe im Deutschen war nicht immer einfach, vor allem dort, wo der Inhalt eigenen Überzeugungen widerspricht. Denn Elemente von Manipulation undAbschottung lassen sich aus dem Sao De Jing nicht wegdeuten."
                                                                                   (Aus dem Vorwort)

 

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