2010
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(*17.12.1919, †1.2.1990) Aufgewachsen in Magdeburg und Swinemünde. Nach dem Weltkrieg berufliche Arbeit als freier Kameramann. 1959 Beginn der Tätigkeit für den Südwestfunk. Durch Filmaufnahmen für einen Kulturfilm reist Günter Grimm 1956 nach Usbekistan und kommt dort erstmals in Kontakt mit dem chinesischen Kulturkreis. Mit großem Interesse verfolgt er die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen in der jungen Volksrepublik China. Seine Auseinandersetzung mit der klassischen chinesischen Literatur und Philosophie führen zum Erlernen der chinesischen Sprache im Selbststudium. Im Gedankengut des Taoismus findet er die für ihn gültige Weltanschauung. Über Jahre hinweg pflegt Günter Grimm intensive Kontakte nach China. |
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"Die zweitausendfünfhundert Jahre
alte Schrift
'Tao
Te King
'
des weisen Chinesen Laotse erweist sich auch noch in unserer Gegenwart als
ein Leitfaden von überraschender Aktualität. Der Philosoph Laotse (6. Jh. v.
Chr.) sagt, daß das Schwache und Kleine auch das Starke und Große überwinden
kann. Er sagt, daß das weiche Wasser fähig ist, mit der Zeit auch den
härtesten Stein zu zerbrechen. Er lehrt Einsicht in das Wesen der Dinge und
in das eigene Selbst, Toleranz gegenüber anderen, Anpassung an die Natur,
Genügsamkeit im Leben und Furchtlosigkeit vor dem Ende. (Aus der Einleitung von Günter Grimm)
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