Der japanische Übersetzer gibt in
den Fußnoten Anmerkungen, welche Passagen der klassischen chinesischen
Textversion auf legalistische, welche auf konfuzianische und welche schließlich
auf tatsächlich taoistische Verfasser zurückzuführen sind. Anhand
japanischer Textforschung weist er Passagen aus, die in die Urfassung wohl
erst von späteren Kommentatoren als Ergänzungen eingefügt wurden. Um
den Sinnzusammenhang zu straffen, verschiebt er einzelne Kapitel oder fügt
Zeilen aus anderen Kapiteln des TaoTeKing ein.
Bemerkenswert ist außerdem ein der
Publikation als Frontispiz beigefügtes Gedicht von Po Chü-yi (772-846)
aus der Tang-Dynastie (siehe links) mit folgendem Text:
"Lao-tse. Der Redende weiß nicht, der Wissende schweigt. Das hörte ich von dem alten Meister Lao-tse. Wenn der alte Meister Lao-tse der Wissende war, warum schrieb er die fünftausend Worte?"